Die Idee

 

"Es ist leicht, das Leben schwer zu nehmen. Und es ist schwer, das Leben leicht zu nehmen."

(Erich Kästner)

Im Frühjahr 2005 erfüllten wir uns am TuT in Hannover einen Traum: Clown werden!

Das TuT (http://www.das-tut.de), die erste staatlich anerkannte Berufsfachschule für Clowns in Deutschland, rief in besagtem Frühjahr ein Pilotprojekt ins Leben: Eine Clownausbildung für die Generation 50plus.

Nach 18 Monaten Ausbildung hatte jeder Teilnehmer seine Clownfigur gefunden. Wir fassten den Beschluss, zusammen zu bleiben, unsere Fähigkeiten in weiteren Fortbildungen zu intensivieren und auf Tournee zu gehen.

So entstanden die Clowns 50+!

Heute sind wir eine Gruppe von Senioren, jeder für sich und alle gemeinsam Unikate! Auf der Bühne zeigen wir Ihnen einzeln und gemeinsam unterschiedliche Geschichten aus dem Alltag. Mehr über jeden Einzelnen von uns und unsere Motivation erfahren Sie unter "Das Ensemble".

Wie ein Programm von uns entsteht:

Wie schon der Name „Clowns 50plus“ sagt: Wir sind nicht mehr die Jüngsten! Und das was uns an „Jugendlichkeit“ fehlt, versuchen wir mit Humor auszugleichen. Und manchmal klappt das auch. Der eine hat "Knie", der andere "Rücken" und der Dritte kann sich nicht mehr richtig bücken. Nur unser Umgang damit ist eben clownesk, weil wir all unsere körperlichen Gebrechen mit einem weinenden Auge akzeptieren und mit einem lachenden Auge auf die Schippe nehmen.

Manche glauben, Clowns müssten akrobatisch sein! Aber Akrobatik ist nichts für 50plusser. Wir werfen uns aber mit unserer ganzen Lebenserfahrung und voller Elan in die Entwicklung unserer Figuren und Nummern. Oft sind es alltägliche Situationen, die uns inspirieren und aus denen dann neue Nummern entstehen.

Das Programm entsteht beim gemeinsamen Proben. Wir treffen uns regelmäßig, meist monatlich in den Übungsräumen des TUT, um Neues zu entwickeln und Altes zu verbessern. Dabei ist es für uns ein wesentliches Anliegen, die künstlerische Qualität unserer Auftritte  permanent zu verbessern. Aus dieser Feinarbeit sind z. B. unsere schon legendären „Koffernummern“ entstanden, die unser Gesamtprogramm umrahmen.

Unser künstlerisches Ziel ist es, an unserer Arbeit Freude zu haben, unser Publikum gut zu unterhalten und die Wertschätzung unserer Zuschauer zu finden.